Eule      

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,

heute mache ich mit Ihnen eine kleine Zeitreise durch die vielen  Jahre meiner Tätigkeit als Literat. Aufgrund dieser 26jährigen Arbeit für den Karnevalsclub Schwarz-Gold Kerpen hat mir der damalige Vorsitzende des Seniorenbeirats unserer Kolpingstadt, Jakob Müller, 2006 das Amt des Literaten für den ausscheidenden Johannes Könen übertragen.

Es war allen bekannt, dass ich mit meiner Band „The Sunbeams“ die regionale Szene kräftig aufgemischt habe, egal ob es der Tanzbrunnen in Köln, die Jugenddisco des Festkomitees Kölner Karneval, Veranstaltungen in der Flora, Oldtimer-Treff Rock am Ring mit tausenden Zuschauern, ADAC-Vereinsfeste auf der Köln-Düsseldorfer-Rheinschifffahrt etc. war.

Seit August 2014 fiel mir als berufener Seniorenvertreter im Seniorenbeirat die Aufgabe zu, aus dem Ausschuss für Sport, Freizeit und Kultur zu berichten und dort für den Seniorenbeirat (ohne Stimmrecht) Empfehlungen auszusprechen.

Mit Stolz darf ich sagen, dass es mir aufgrund meines – zwangsläufigen - Bekanntheitsgrades immer wieder erfolgreich gelungen ist, für unsere schönen und sehr begehrten Veranstaltungen alle weithin bekannten Künstler – ob Solisten, Gruppen, Karnevalsgrößen etc. – zu verpflichten. Das waren u. a. „Die drei Colonias“, „Dä Blötschkopp“, „Marie-Luise Nikuta“, „Et fussich Julche“, „Et Tussnellche“, „Ne Knallkopp“, „Ne kölsche Schutzmann“, „De Boore“, „Blom & Blömcher“, „King Size Dick“, „Graham Bonney“, „Chris Howland“, „Bauchredner Perry Paul“, „Tina York“, „Heino“, „Die Schwarzmeer-Kosaken mit Peter Orloff“, „Bata Illic“, „Mundartautorin Elfie Steickmann“, um nur einige zu nennen.

Zum nächsten Seniorentag am 21.09.2017 wird es mit Chris Roberts (11 Mill. verkaufte Tonträger) und seinen bekanntesten Hits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ und „Ich bin verliebt in die Liebe“ wieder ein Highlight geben.

Inzwischen wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute verbunden mit der Empfehlung, sich bei Alltagsproblemen vom Seniorenbeirat Hilfe zu holen. Bleiben Sie gesund, damit Sie noch viele Jahre unsere schönen Veranstaltungen, die ich mit Herzblut gestalte, besuchen können.

Ihr Franz-Jakob Ludwig

2. stellvertretender Vorsitzende

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,

in diesem Jahr kann der Seniorenbeirat der Kolpingstadt Kerpen sein 35jähriges Bestehen feiern.

In der Sitzung vom 11.März 1981 stimmte der Sozialausschuss der Stadt Kerpen der Bildung eines Seniorenbeirats zu. Am 15. April 1981 fand die erste Sitzung statt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Gerhard Gollnast gewählt, der das Amt bis 1987 ausübte. Danach folgten von 1988 bis 1990 Ilse Rathsmann, 1990 bis 1992 Peter Baum, 1992 bis 1995 Willi Klemmer, 1995 bis 2000 Harry Drewanz, 1992 bis 2012 Jakob Müller und ab 2012 Hans Wendl.

Denken wir zurück: Die heutige Stadt Kerpen ist am 1. Januar 1975 aus der damaligen Stadt Kerpen und sieben bis dahin eigenständigen Gemeinden im Rahmen einer Gemeindereformdurch das KölnGesetz von 1974 entstanden. Somit hatte jede eigenständige Gemeinde ihre eigene Seniorenarbeit. Mit der Einrichtung eines Seniorenbeirats konnten Aktivitäten für das gesamte Stadtgebiet angeboten werden. Ziel war es auch, das Zusammengehörigkeitsgefühl der einzelnen Stadtteile zu fördern. Der Seniorentag und die Karnevalsveranstaltungen waren die ersten zentralen Veranstaltungen. Später folgten die Tagesfahrten an Rhein und Mosel, sowie die Besuche zu den Weihnachtsmärkten.

Die Seniorinnen und Senioren umfassend zu beraten und zu informieren gehört heute mit zu den Schwerpunktarbeiten des Seniorenbeirats. Neben der Ausschussarbeit, heute ist in fast jedem Ratsausschuß ein Seniorenbeiratsmitglied vertreten, gehören der zweimal jährlich erscheinende Seniorenbrief, sowie die wöchentlichen Sprechstunden und seit kurzem der Internetauftritt zum Beratungs- und Informationsangebot des Seniorenbeirats.

Nichts wäre der Seniorenbeirat ohne das ehrenamtliche Engagement. Zu nennen sind einmal die aus allen Stadtteilen gewählten 15 Mitglieder und dann die große Zahl der ehrenamtlichen Helfer.

Wie wir heute sehen, war es ein weiser Beschluss einen Seniorenbeirat einzurichten der es versteht zu integrieren und die Verwaltung zu unterstützen.

Bleiben sie uns treu

Ihr Hans Wendl

Liebe Seniorinnen und Senioren

Mein heutiges Grußwort soll dem Leitgedanken der „Gesundheit“ folgen. Sie kennen sicherlich das Sprichwort „Gesundheit ist ein hohes Gut“. Begegnen wir Bekannten oder Freunden so ist die erste Frage: „Na, wie geht `s“? Sind wir mal ehrlich, sagen wir wirklich immer die Wahrheit, auch wenn wir einen schlechten Tag erwischt haben? Die Antwort „gut“ oder „es geht“ ist der Regelfall. Also immer positiv herüberkommen.

Was tun wir, um unsere Gesundheit zu erhalten? In jungen Jahren ist es relativ leicht, es bedarf meistens keiner besonderen Anstrengung und auch keiner Medizin. Doch je älter wir werden, desto häufiger sind wir Gast in der Arztpraxis und Kunde in der Apotheke oder beim Psychotherapeuten.

Betrachten wir die Landschaft der Gesundheitsindustrie. Heilpraktiker, Arzt, Hausarzt, Facharzt, Krankenhaus, Klinikum, Universitätsklinik; Heilkräuter, Apotheke und Pharmaindustrie nicht zu vergessen sind die Krankenkassen und sonstigen Versorgungswerke die sich Sorge um unsere Gesundheit machen. Ferner bieten hunderte von Heilbädern und Hotels Gesundheits- und Wellnesswochen zum Wohle unserer Gesundheit an. Wie sollte man bei diesem Angebot noch krank sein?

Aber wie gehen wir mit unserer Gesundheit um? Bewegungsmangel ist eine der Hauptgründe der ungesunden Lebensweisen. Übermäßiger Genuss alkoholischer Getränke und kalorienreicher Speisen belasten Glieder und Organe. Auch Stress und Schlafentzug wirken sich negativ auf unser Nervenkostüm aus.

Bekanntermaßen gehen wir mit zunehmenden Alter auch häufiger zum Arzt, oftmals mit neuen Symptomen oder auch, weil wir bestellt wurden, so alle viertel Jahr. Und es hilft. Schauen wir uns die Alterspyramide an, noch nie hatten wir so viele 90jährige und ältere. In Kerpen waren es 350 Personen zum 01.01.2015; der Anteil der über 65jährigen beträgt über 12 000Personen oder ca. 20%.

Unserem Motto folgend „Gesundheit ist ein hohes Gut“ wünschen wir unserer ausscheidenden Bürgermeisterin Marlies Sieburg „Bleiben Sie Gesund“ und unserem neuen Bürgermeister Dieter Spürck viel Kraft und Gesundheit für sein neues Amt.

Ihr Hans Wendl

Mein heutiges Grußwort soll eine Zeitreise von der Vergangenheit bis in die weite Zukunft werden. Aber keine Angst, ich werde nicht in nostalgische Verklärungen verfallen. Da ich aus dem technischen Tätigkeitsfeld komme, werde ich mich auch an diesem orientieren.

Denken wir zurück: Wer kennt heute noch die Wählscheibe, ach ja, die befand sich auf dem Telefon, man steckte den Finger das in Loch unter dem sich die Zahl verbarg, die man wählen wollte, und drehte die Scheibe bis zum Anschlag. Und diese Prozedur wurde für jede einzelne Nummer wiederholt. Wahlwiederholung oder Nummernspeicher waren höchstens ein Zukunftstraum.

Wie war das mit dem Sendeschluss? Nur wer damals ein Fernsehgerät sein eigen nennen konnte hatte die Wahl zwischen einem und keinem Sender. Das Programm begann gegen 19.00 Uhr und „Sendeschluss“ war werktags gegen 22.00 Uhr, am Samstag gegen 24.00 Uhr. Zum Tagesabschluss wurde die Nationalhymne, auf dem Bildschirm war die Flagge als Standbild eingeblendet, gespielt. Danach war nur noch Bildschirmrauschen zu sehen.

Später beschäftigten wir uns mit dem Bandsalat. Der entstand immer dann wenn Tonbandgerät oder Kassettenrecorder das Tonband wie von Geisterhand verschluckte.

Wo sind wir heute? „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Die Bezeichnung soll die vierte industrielle Revolution zum Ausdruck bringen. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft, darauf folgte die zweite industrielle Revolution: Massenfertigung mit Hilfe von Fließbändern und elektrischer Energie, die Dritte ist die Digitale Revolution, der Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung. „Industrie 4.0“ ist ein Zukunftsprojekt der Hightech-Strategie mit der die Informatisierung insbesondere der Fertigungstechnik vorangetrieben werden soll. Ziel ist die Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, Integration und Wertschöpfungsprozesse zu gestalten.

Die industrielle Revolution lässt sich nicht aufhalten, sie macht auch keinen Halt vor dem Alter. Für uns Seniorinnen und Senioren heißt es, sich der Entwicklung zu stellen damit wir nicht eines Tages im Abseits stehen.

Ihr Hans Wendl

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