Eule      

Am Montag, den 03. Dezember 2012 haben wir den Dortmunder Weihnachtsmarkt besucht. Dieser Weihnachtsmarkt, der sich über die gesamte Dortmunder City hinzieht, zählt zu den größten und schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands. An mehr als 300 Ständen mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdekorationen, außergewöhnlichem Spielzeug und vielem mehr gibt es nahezu alles, was die Herzen in der Adventszeit höher schlagen lässt. Und was wäre ein Besuch des Dortmunder Weihnachtsmarktes ohne die vielen Getränkespezialitäten und ohne Glühwein aus dem Jahresbecher? Das jährlich wechselnde Motiv gilt als begehrtes Sammlerobjekt.

Kulinarisch verwöhnte der Dortmunder Weihnachtsmarkt mit Deftigem wie Bratwurst und Westfälischem Grillschinken, sowie Süßem wie gebrannten Mandeln, Crêpes und anderen Leckereien.

Und natürlich strahlte wieder der größte Weihnachtsbaum mit 45 Metern Höhe und seinen rund 48.000 Lichtern über das Weihnachtsdorf.

Von der Showbühne, auf der ein täglich wechselndes Showprogramm stattfindet, wurde unter Anwesenheit der örtlichen Presse, die Gäste aus Kerpen besonders begrüßt, und bei der Busankunft erhielt jeder Teilnehmer ein Begrüßungsgeschenk.

Am 27. September war es wieder soweit. Nach intensiven Vorbereitungen durch Mitglieder des Kerpener Seniorenbeirats unter der Leitung von Bernd Willbrett konnte der Seniorentag starten. Die Beliebtheit des Seniorentages zeigte sich dadurch, dass der Einlass für 13 Uhr vorgesehen war, die ersten Gäste begehrten aber bereits um kurz nach 12 Uhr Einlass. Pünktlich um 13.50 Uhr startete der Moderator des Seniorentages, Peter Zöllkau, die Veranstaltung. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Hans Wendl, begrüßte in einer kurzen Ansprache die Gäste auf das herzlichste und wünschte allen einen erlebnisreichen Nachmittag. Frau Marlies Sieburg, Bürgermeisterin der Kolpingstadt Kerpen, schloss sich diesen Wünschen an und betonte, dass sie für die Senioren immer ein offenes Ohr habe und auf Grund der demographischen Entwicklung die Verwaltung angewiesen hat, unter seniorengerechten Aspekten Entscheidungen zu treffen. Der traditionelle geistliche Beistand wurde von Frau Pastorin Irene Weyer und Herrn Pfarrer Niehöfer gestaltet. „Zeit“ war das Thema, dass sich Frau Irene Weyer für die kurze und einprägsame Ansprache gewählt hatte. Zeit für sich, Zeit für andere, Zeit gemeinsam verbringen, sich aber auch Zeit nehmen, um zu sich zu finden. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche in Häusern und Wohnungen. Von der Kreispolizeibehörde Hürth war Herr Franz Bachem mit dem Thema „Riegelvor“ gekommen, um die Möglichkeiten aufzuzeigen, die einen Einbruch verhindern können, zu mindestens aber erschweren. Der beste Schutz ist aber noch immer der „wachsame Nachbar“. Auch sollten wir uns nicht davon abhalten lassen die Polizei anzurufen, wenn wir Verdächtiges in unsrem Umfeld beobachten. Die Frage, ob dem Anrufer Kosten entstehen, wenn die Polizei nicht tätig zu werden braucht, konnte eindeutig mit „Nein“ beantwortet werden. Natürlich kam auch der „Enkeltrick“ zur Sprache. Kein Geld an Fremde, war die deutliche Mahnung an die Senioren, auch wenn der angebliche Enkel am anderen Ende der Leitung wegen Krankheit o. ä. noch so jammert und seinen besten Freund vorbeischickt. Die anschließende Pause wurde durch Kaffee und Kuchen verkürzt. Wie in jedem Jahr standen mehrere Sorten Kuchen zur Auswahl, und wer noch mehr Durst hatte, bekam auch die nächste Tasse Kaffee ohne Berechnung. Der Verbrauch zeigte es, manche hatten viel Durst.

Das bunte Programm begann mit dem Auftritt des Männergesangvereins Glessen unter der Leitung von Hans-Josef Pütz, der den Chor auch am Klavier begleitete. Vorgetragen wurde ein Strauß bekannter Melodien Kölner Gruppen, die aus dem Karneval bekannt sind. Seinen Auftritt gestaltete der „Kerpener Herzbube“ im Kostüm der Wildecker Herzbuben und konnte sein Publikum sowohl stimmlich als auch in der Auswahl seiner Lieder begeistern. 11 Das Warten hat sich gelohnt. Mit diesen Worten kündigte Peter Zöllkau gegen 17 Uhr den Stargast des Tages „Heino“ an. Dieser startete gleich mit einem zehnminütigen Potpourri seiner beliebten Melodien, schüttelte von der Bühne herab viele Hände und nahm manchen Blumenstrauß mit einem dankbaren Lächeln entgegen. Zur Überraschung Vieler war der Star des letzten Seniorentages Graham Bonny gekommen, um auf der Bühne Heino in Kerpen willkommen zu heißen. Was viele nicht wussten, Graham Bonny ist Kerpener Bürger und ein Freund Heinos. „Blau, blau, blau blüht der Enzian“, „Teure Heimat“ und viele weitere bekannte Lieder begeisterten die Zuhörer. Nach zwei Zugaben durfte Heino die Bühne unter anhaltenden Applaus verlassen. Nicht nur die Autogrammkarten fanden reißenden Absatz, sondern auch die CDs mit Heinos Erfolgsliedern. Nur schade, sagten viele Teilnehmer, dass „Hannelore“ nicht mitgekommen war. Ein schöner und gelungener Seniorentag, so das überzeugende Lob der Teilnehmer an die Organisatoren.

 

Auch im Jahr 2012, am Montag, den 16. Juli, hieß es wieder „Emol im Jahr…“ Mit 8 Bussen fuhren die Seniorinnen und Senioren der Stadt Kerpen in Richtung Mosel Nach 2 1/2 Stunden Busfahrt wurde das kleine Städtchen Kröv erreicht. Auf den Schiffen war schon der Empfang der Kerpener vorbereitet. Bei leckeren Brötchen und Kaffee und vor allem guten Wetter konnte die Moselfahrt - nicht aus Liebeskummer – beginnen. 3 Stunden fuhr das Schiff entlang einer lieblichen Landschaft. Die Wein-reben an den Hängen wie mit dem Lineal gezogen unterbrochen von schmucken kleinen Weinorten, begeisterten die Passagiere.

Das Ziel hieß Bernkastel-Kues

Ein sonnenüberfluteter Markplatz mit seinen aus dem 17. Jahrhundert stammenden Fachwerkhäusern begrüßte die Besucher. Hübsche kleine Wein- und Speiselokale luden zum Verweilen ein. Über allem thronte die Burgruine Lands-hut, ehemalige Sommer-residenz der Trierer Erzbischöfe. Viel zu schnell verging die Zeit und nach 3 Stunden warteten schon wieder die Busse zur Heim – fahrt. Die Teilnehmer dieser schönen Fahrt sind wieder wohl behalten in Kerpen angekommen und freuen sich schon aufs nächste Jahr wenn es wieder heißt „Emol im Johr….“

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