Eule      

Am 27. September war es wieder soweit. Nach intensiven Vorbereitungen durch Mitglieder des Kerpener Seniorenbeirats unter der Leitung von Bernd Willbrett konnte der Seniorentag starten. Die Beliebtheit des Seniorentages zeigte sich dadurch, dass der Einlass für 13 Uhr vorgesehen war, die ersten Gäste begehrten aber bereits um kurz nach 12 Uhr Einlass. Pünktlich um 13.50 Uhr startete der Moderator des Seniorentages, Peter Zöllkau, die Veranstaltung. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Hans Wendl, begrüßte in einer kurzen Ansprache die Gäste auf das herzlichste und wünschte allen einen erlebnisreichen Nachmittag. Frau Marlies Sieburg, Bürgermeisterin der Kolpingstadt Kerpen, schloss sich diesen Wünschen an und betonte, dass sie für die Senioren immer ein offenes Ohr habe und auf Grund der demographischen Entwicklung die Verwaltung angewiesen hat, unter seniorengerechten Aspekten Entscheidungen zu treffen. Der traditionelle geistliche Beistand wurde von Frau Pastorin Irene Weyer und Herrn Pfarrer Niehöfer gestaltet. „Zeit“ war das Thema, dass sich Frau Irene Weyer für die kurze und einprägsame Ansprache gewählt hatte. Zeit für sich, Zeit für andere, Zeit gemeinsam verbringen, sich aber auch Zeit nehmen, um zu sich zu finden. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche in Häusern und Wohnungen. Von der Kreispolizeibehörde Hürth war Herr Franz Bachem mit dem Thema „Riegelvor“ gekommen, um die Möglichkeiten aufzuzeigen, die einen Einbruch verhindern können, zu mindestens aber erschweren. Der beste Schutz ist aber noch immer der „wachsame Nachbar“. Auch sollten wir uns nicht davon abhalten lassen die Polizei anzurufen, wenn wir Verdächtiges in unsrem Umfeld beobachten. Die Frage, ob dem Anrufer Kosten entstehen, wenn die Polizei nicht tätig zu werden braucht, konnte eindeutig mit „Nein“ beantwortet werden. Natürlich kam auch der „Enkeltrick“ zur Sprache. Kein Geld an Fremde, war die deutliche Mahnung an die Senioren, auch wenn der angebliche Enkel am anderen Ende der Leitung wegen Krankheit o. ä. noch so jammert und seinen besten Freund vorbeischickt. Die anschließende Pause wurde durch Kaffee und Kuchen verkürzt. Wie in jedem Jahr standen mehrere Sorten Kuchen zur Auswahl, und wer noch mehr Durst hatte, bekam auch die nächste Tasse Kaffee ohne Berechnung. Der Verbrauch zeigte es, manche hatten viel Durst.

Das bunte Programm begann mit dem Auftritt des Männergesangvereins Glessen unter der Leitung von Hans-Josef Pütz, der den Chor auch am Klavier begleitete. Vorgetragen wurde ein Strauß bekannter Melodien Kölner Gruppen, die aus dem Karneval bekannt sind. Seinen Auftritt gestaltete der „Kerpener Herzbube“ im Kostüm der Wildecker Herzbuben und konnte sein Publikum sowohl stimmlich als auch in der Auswahl seiner Lieder begeistern. 11 Das Warten hat sich gelohnt. Mit diesen Worten kündigte Peter Zöllkau gegen 17 Uhr den Stargast des Tages „Heino“ an. Dieser startete gleich mit einem zehnminütigen Potpourri seiner beliebten Melodien, schüttelte von der Bühne herab viele Hände und nahm manchen Blumenstrauß mit einem dankbaren Lächeln entgegen. Zur Überraschung Vieler war der Star des letzten Seniorentages Graham Bonny gekommen, um auf der Bühne Heino in Kerpen willkommen zu heißen. Was viele nicht wussten, Graham Bonny ist Kerpener Bürger und ein Freund Heinos. „Blau, blau, blau blüht der Enzian“, „Teure Heimat“ und viele weitere bekannte Lieder begeisterten die Zuhörer. Nach zwei Zugaben durfte Heino die Bühne unter anhaltenden Applaus verlassen. Nicht nur die Autogrammkarten fanden reißenden Absatz, sondern auch die CDs mit Heinos Erfolgsliedern. Nur schade, sagten viele Teilnehmer, dass „Hannelore“ nicht mitgekommen war. Ein schöner und gelungener Seniorentag, so das überzeugende Lob der Teilnehmer an die Organisatoren.

 

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