Eule      

Wie schon im Seniorenbrief Nr. 33 angekündigt, hieß es am Montag, dem 15. Juli wieder "Emol im Johr widd en Schiffstour jemaat".
Ziel war in diesem Jahr die Saarschleife mit den Orten Mettlach und Saarburg.
12 Busse mit 580 erwartungsvollen Seniorinnen und Senioren starteten um 9.00 Uhr ab Rathausparkplatz in Richtung Saar. Besonders erfreut war der Seniorenbeirat, dass unsere Bürgermeisterin Fr. Marlies Sieburg mit von der Partie war.


Durch die große Nachfrage mussten statt zwei, drei Schiffe gebucht werden. Für das Organisationsteam des Seniorenbeirates, allem voran Hermann Stöcker, der die Planung akribisch vorbereitet hat, war das nicht ganz einfach. Dass dann schon mal kleine Pannen auftreten, kann man nicht ganz ausschließen. So hatte natürlich keiner mit einem Streik der Schleusenwärter gerechnet, was eine Programmänderung auf der Saar zur Folge hatte.

Die Busse erreichten nach ca. 3-stündiger Fahrt fast alle pünktlich die Schiffsanlegestellen in Mettlach und Saarburg. Hier wurden die Kerpener schon mit Kaffee und belegten Brötchen erwartet. Da es an diesem Tag sehr heiß war, brachte die leichte Brise während der 3-stündigen Schiffstour etwas Abkühlung. Die Saar, ein rechter Nebenfluss der Mosel, schlängelt sich an bewaldeter Hügellandschaft durchs Saartal. Die von vielen Fotos bekannte Saarschleife war vom Schiff aus allerdings nicht wirklich wahrnehmbar.

Zurück in Mettlach konnte jeder die verbleibende Zeit – ca. 3 Stunden – nach eigenem Gutdünken selbst gestalten. Die Gastronomie in der Fußgängerzone war fest in Kerpener Hand. Für Interessierte hatte Mettlach Einiges zu bieten. Bekannt durch den ansässigen Keramikkonzern Villeroy und Boch war hier ein Besuch des Keramikmuseums sehenswert, ebenso der Abtei-Park mit dem „Alten Turm“, der sich direkt anschloss. In diesem konnten 12 imposante Wandbilder – Wahrzeichen der Expo 2000 in Hannover – bewundert werden, bewacht von einer 14 Meter hohen, efeubewachsenen Skulptur eines Vogels, welche von dem bekannten Künstler Andrè Heller geschaffen wurde.

Gegen 18.00 Uhr trafen nach und nach die Kerpener in der „Mettlacher Abteibrauerei“ ein, um bis zur Abfahrt eine Kleinigkeit zu essen oder ein kühles Bierchen zu trinken.

Mit vielen neuen Eindrücken wurde danach die Heimfahrt angetreten.

Das Angebot des Seniorenbeirates der Kolpingstadt Kerpen, der seit 31 Jahren besteht, kommt immer wieder gut bei allen Bürgerinnen und Bürgern an.

Mit fast 400 Gästen aus allen Stadtteilen, die mit Bussen angereist waren, war die Jahnhalle aus Anlass des diesjährigen Seniorentages gut gefüllt. Unser Literat, Franz Jakob Ludwig, hatte wieder einmal ein interessantes Programm zusammengestellt, das von dem Moderator Peter Zöllkau wieder launig und kompetent vorgetragen wurde.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hans Wendl begann der Nachmittag mit der kurzen Andacht von Frau Pastorin Irene Weyer und Herrn Pfarrer Georg Niehöfer aus Buir.

Danach referierte die frühere Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Frau Helga Kühn-Mengel, über das interessante Thema  „Patientenverfügung“.

Im Anschluss daran wurde leckerer Kuchen mit Kaffee bei musikalischer Untermalung genossen.

Der Frauenchor Sindorf begleitete uns mit seinem Repertoire auf eine Reise durch die Welt. Ein Reigen schöner und bekannter Melodien regte viele Gäste dazu an, das ein oder andere Mal mit in den Gesang einzustimmen.

Dann kam der Auftritt von Oliver Hoff, der uns glauben machen wollte, dass er der „wahre“ Willi Millowitsch sei. Die vielen Lachtränen, die vergossen wurden und sein perfektes Auftreten lassen uns im Zweifel, ob das stimmt oder nicht.

Selbst wer den „anderen“ Willi Millowitsch gekannt hat, ist sich gar nicht mehr so sicher!

Durch die Bürgermeisterin Marlies Sieburg und den Seniorenbeiratsvorsitzenden Hans Wendl wurden verdiente Ehrenamtliche für ihr soziales Engagement ausgezeichnet, für das sie einen großen Teil Ihrer Freizeit opfern.

Zum Schluss war es dann soweit: Stargast Tina York betrat die Bühne. Bei ihren bekanntesten Liedern „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“ und der „Liechtensteiner Polka“ war die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Auch ihr langjähriger Kollege und Freund Graham Bonney, der ja bekanntlich ein Kerpener ist, ließ es sich nicht nehmen, unseren Nachmittag zu verschönen.

Alles im allen konnte wieder ein gelungener Nachmittag verbucht werden mit viel Wissenswertem, Unterhaltung und Musik.

Heidrun Schloßmacher

Peter Kaatzsch

Nachdem bereits Ende vergangenen Jahres das Programm von unserem Literaten und stellvertretendem Vorsitzenden Franz Jakob Ludwig  zusammengestellt wurde, konnte frühzeitig mit den weiteren vorbereitenden Arbeiten begonnen werden.

Hermann Stöcker, Mitglied im Seniorenbeirat der Kolpingstadt Kerpen, hat als Verantwortlicher, die Gesamt-Organisation übernommen. Bereits im November 2012 wurde von ihm bei der Stadtverwaltung der Antrag für die Benutzung der Mensa im Schulzentrum Sindorf/Horrem gestellt. Hierbei musste auch schon der Tisch- und Bestuhlungsplan mit eingereicht werden. Diesen zu erstellen war nicht ganz so schwer, da Hermann Stöcker bereits über eine langjährige Erfahrungen hierzu verfügte. Mit dem von ihm entwickelten umfangreichen Ablauf- und Organisationplan wurden alle Helfende Hände frühzeitig eingeladen, sich beim Aufbau, bei der Veranstaltung und dem Abbau zu beteiligen.

Am 2. Dezember ist der Seniorenbeirat der Stadt Kerpen nach Wiesbaden gefahren. Mit 350 Senioren bei herrlichem Sonnenschein kamen wir in Wiesbaden an. Ein kleiner aber feiner Markt, der „Sternschnuppenmarkt“, lud zum Verweilen ein. Aber Wiesbaden hat noch mehr zu bieten. Wunderbare Geschäfte um die Altstadt, Gastronomie, Museen und Ausstellungen. Man musste natürlich die Füße in Bewegung halten. Bei weihnachtlicher Abendstimmung ging es zurück nach Kerpen.

 

„Senioren außer Rand und Band“, so hätte das Motto der diesjährigen Karnevalssitzung, welche wieder vom Seniorenbeirat veranstaltet wurde, lauten können. Am Montag, den 28. Januar war der Tag, an dem ca. 400 gutgelaunte Seniorinnen und Senioren in die Erfthalle Türnich strömten. Die meisten hatten den angebotenen Bustransfer in Anspruch genommen. Bis zum Programmbeginn war noch genügend Zeit sich Kaffee, Kuchen und auch Herzhaftes gut schmecken zu lassen und hier und da mit Bekannten ein Schwätzchen zu halten. Für die musikalische Untermalung sorgten Mit dem Einzug des Elferrates begann pünktlich um 17.00 Uhr das Programm. Ein Spitzenprogramm, welches der langjährige Literat Franz-Jakob Ludwig wieder für den Seniorenbeirat zusammengestellt hat. Der Sitzungspräsident Johannes Könen und der Vorsitzende des Seniorenbeirates Hans Wendl begrüßten das närrische Volk und freuten sich, dass wieder so Viele der Einladung gefolgt sind und gaben das Mikrofon weiter an die Bürgermeisterin Marlies Sieburg. Diese bedankte sich für die Einladung und betonte, wie gern sie zur Karnevalssitzung der Senioren kommt und das es ihr immer viel Spaß macht. Sie gedachte auch kurz dem vor einem Jahr verstorbenen Jakob Müller. Die „Wibbelstätzje“ aus der Jugendtanzgruppe der KG Rut-Wiess, Türnich wirbelten anschließend über die Bühne. „Ne Weltenbummler“ alias Gerd Rück – eine Größe im Kölner Karneval – wurde nun begeistert empfangen. Typisches Wahrzeichen Schirmmütze, Clownsgesicht und natürlich ein Regenschirm. Sein erster Kommentar auf der Bühne war: „Ohne Bütt kann ich nicht reden“. Die wurde sofort herbei geschafft, allerdings in Form eines Rednerpultes. Danach zog er alle Register und schoss eine Lachsalve nach der anderen ab. Ohne Zugabe wurde er nicht verabschiedet. 

Donnernder Applaus begleitete ihn beim Ausmarsch. Gute Stimmung brachte auch die Sängerin Angela Krüll, bevor mit blinkendem Helm der Feuerwehrmann Kresse (Klaus Bömeke) auf Inline Skater zur Bühne rollte. In seiner treudoofen Art erzählte er von seinen Einsätzen. Es entstand allerdings der Eindruck, dass er beim Löschen nicht der Schlauste ist. Wie er seine Gags ins Publikum abfeuerte, einfach zum Brüllen. Er verabschiedete sich mit der Empfehlung: „Ist das Renovieren dir zu teuer, ruf Kresse an, der legt das Feuer“. Getragen von einer ausgelassenen Stimmung, wurde die Gesangsgruppe „Die Filue“ empfangen. Es ging weiter mit Schunkeln, Singen und Klatschen. Der Sitzungspräsident Johannes Könen kündigte einen weiteren Höhepunkt an, den Einzug des Kerpener Stadtdreigestirns mit Prinz Philipp I (Philip Börsch), Bauer Klaus (Klaus Kummerow) und Jungfrau Carla Josefine (Karl-Josef Janz). Alle Drei stammen aus der KG „Fidele Junge“, Sindorf. Eine launige Rede des Prinzen begeisterte die Jecken im Saal und nachdem er die Vermutung äußerte, dass Eva nicht aus einer Rippe von Adam, sondern aus der Hälfte seines Gehirns stammt, wurde den Frauen so manches klar!. Die begleitende Tanzgruppe der „Fidele Junge“ zeigte ihr Können bei riskanten Hebefiguren und flotten Formationen. Weiter ging es mit der bekannten Gruppe „ De Boore“. Bei dem Potpourri „So ein Tag so wunderschön wie heute“ sangen und schunkelten alle mit. Als es dann hieß „Fastelovend am Strand mit `nem Kölsch in der Hand“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Der Saal brummte, es hätte immer so weiter gehen können. Verabschiedet haben sich „De Boore mit ihrer bekanntesten Komposition „Ruut, ruut… Den Schlusspunkt eines tollen Programms setzte der Bundes- Schützen Tambour- & Trompetenkorps Edelweiß Kerpen .Mit dem Ausmarsch des Elferrates gingen fast 3 Stunden ausgelassene Fröhlichkeit zu Ende.

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